Leistungen Kosten etc.

Auszug aus der unten genannten Internetseite des Kreises Schleswig-Flensburg

Betreuung bei einer anerkannten Tagespflegeperson

Soll ein Kind bei einer anerkannten Tagespflegeperson gefördert werden, so ist von den Erziehungsberechtigten rechtzeitig vor Beginn eines Betreuungsverhältnisses in Kindertagespflege ein „Antrag auf Förderung von Kindern in Kindertagespflege“ beim Kreis Schleswig-Flensburg zu stellen.

Die Erziehungsberechtigten werden für die Inanspruchnahme der Kindertagespflege zu einem Kostenbeitrag nach § 90 Abs. 1 Nr. 3 SGB VIII herangezogen.

Ab dem 1.08.2020 gilt die vorläufige Kitareform, diese macht es nun möglich das ein Platz bei einer Tagesmutter nicht mehr teurer ist als ein Platz in der Krippe, es gelten gleiche Sätze für alle Betreuungsformen, nach Antragstellung der Eltern folgt dann ein Wirtschaftsbogen vom Kreis Schleswig-Flensburg, diesen können die Eltern ausfüllen um die Tatsächlichen Kosten ermitteln zu lassen.

Den Antrag auf „Förderung von Kindern in der Kindertagespflege“ können wir gerne gemeinsam ausfüllen. Wichtig ist, das der Antrag vor dem Beginn der geplanten Betreuung gestellt wird, ansonsten kann die Betreuung nicht gewährleistet werden.

Ansprechpartnerinnen Jugend und Familie

Frau Hiltrud Brandt
Jugend und Familie

Telefon: 04621 48122-829

Frau Marina Hähling
Jugend und Familie

Telefon: 04621 48122-823

Leistungen | Urlaub | Krankheit | Kündigung

Ich rechne mit den Eltern momentan nur das Essensgeld für die Mittagsverpflegung ab. Alle anderen Kosten werden an den Kreis gezahlt, in der monatlichen Zahlung sind 30 Ausfalltage inkludiert, das bedeutet das 30 Ausfalltage (ob durch Krankheit oder Urlaub) genau wie in Kita /Krippe(Gleichstellung) bei Schließzeiten weitergezahlt werden müssen. Ab dem 31. Tag kann man momentan einen Antrag auf Rückerstattung beim zuständigen Kreis beantragen. Die Stadt Flensburg stellt eine Vertretung und somit ist es nicht möglich einen entsprechenden Antrag auf Rückerstattung zu stellen.
UrlaubMein Jahresurlaub beträgt bis zu 30 Tage, wobei der 24.12 sowie der 31.12 als je ein voller Tag vom Kreis Schleswig- Flensburg angerechnet werden. Meine Urlaubszeiten finden vornehmlich während der Ferien statt. Ich gebe Mitte Ende Dezember meinen Jahresurlaub für das Folgejahr bekannt, damit die Eltern rechtzeitig planen können.
Krankheit: Auch ich kann einmal Krank werden, und hier besteht das große Problem dass es trotz geltendem Rechtsanspruch auf eine Vertretung bislang keine Vertretung gibt. Hier müssen sich unbedingt mehr Eltern engagieren und für Ihr Recht kämpfen. Ein paar Kolleg*innen sind bereits eifrig dabei das sich etwas (ver)ändert, aber leider mahlen die Politischen Mühlen auf dem Gebiet sehr langsam. Deswegen weise ich ausdrücklich darauf hin, dass es ratsam ist Plan B in der Tasche zu haben. Kranke Kinder, die Abgrenzung was versteht man unter Krank und was ist noch zu vertreten ist schwer. Ganz klar, Kinder die erhöhte Temperatur haben oder Fieber betreue ich nicht. Dabei ist es nicht von Bedeutung ob es sich „nur „ um einen durchbrechenden Zahn handelt der für erhöhte Temperatur sorgt oder um einen tatsächlichen Infekt. Sobald die Temperatur erhöht ist finden Prozesse im Körper statt die sich nicht verbessern, sondern eher verschlechtern, wenn obendrauf noch der Betreuungsalltag hinzu kommt. Gönnen Sie ihrem Kind die Ruhe um wieder Gesund zu werden, oft braucht es da Mama oder Papa und ganz viel Nähe. Auch der Versuch, vorübergehend mit Fiebersenkenden Arzneimitteln die Betreuung in Anspruch zu nehmen, scheitert meist nach kurzer Zeit, spätestens dann wenn die Wirkung nachlässt. Eltern stehen oftmals zwischen den Stühlen, die Arbeitgeber zeigen häufig wenig Verständnis für kranke Kinder. Ich weiß um dessen Problematik, aber bitte bedenkt, wenn ein krankes Kind gebracht wird kann auch ich erkranken und im schlimmsten Fall entsprechend für alle keine Betreuung anbieten.
Kündigung: Meine Kündigungsfrist beträgt 3 Monate. Leider kommt es immer wieder vor, dass Eltern deren Kind auf einer Warteliste einer Krippe (U3) oder Kindergartenplatz (Ü3) stehen, und „eigentlich“ keine Aussicht auf einen Krippen oder Kindergartenplatz ab 3 Jahren hatten, jedoch nun nach kurzem Aufenhalt in der Kindertagespflege wie durch ein Wunder nun doch urplötzlich einen Krippenplatz erhalten konnten. Danken die Eltern dann höflich ab da sie mit der Betreuung Ihres Kindes bei einer Kindertagespflegeperson sehr zufrieden sind, aber weiterhin auf der Warteliste für den Kindergartenplatz bleiben wollen, wird die Aussicht auf einen Kindergartenplatz in Frage gestellt, nimmt man jedoch den Krippenplatz sei ein Wechsel in den Kindergarten kein Problem. Das jedoch JEDES Kind ein Anrecht auf einen Kindergartenplatz hat, scheint dabei erstmal keine, oder eine untergeordnete Rolle zu spielen, denn die Träger der Kitas wissen um die Not der Eltern. Da dies meist relativ plötzlich geschieht, bin ich zur eigenen finanziellen Absicherung dazu gezwungen eine entsprechende Kündigungsfrist zu setzen. Zwar ist die Nachfrage auch im Kindertagespflegebereich sehr hoch, dennoch soll man so kurzfristig eine Familie finden die zu diesem Zeitpunkt sucht, und es muss auch trotz alledem die Chemie untereinander stimmen. Aber nicht nur das ist ein Problem, sondern auch für die bestehende Gruppe ist ein plötzlicher wegfall eines Spielkammeraden nicht sehr vorteilhaft. Die Eingewöhnungen stellt für alle Beteiligten immer eine gewisse Herausforderung dar. Sollte die Kündigungsfrist seitens der Eltern nicht eingehalten werden, so muss ich den laufenden Förderbeitrag den ich vom zuständigen Amt für das betreffende Kind erhalte den Eltern in Rechnung stellen, was nicht den laufenden Zahlungen die die Eltern an den Kreis oder an die Stadt zahlen entspricht, die Zahlung fällt deutlich höher aus!